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Innerhalb Burmas, dem heutigen Myanmar, leben 2 Millionen Menschen auf der Flucht, Internally Displaced People (IDP) genannt. Auch viele Karen leben in den unzugänglichen Dschungelgebieten nahe der Grenze zu Thailand.
Sie hausen in einfachen und improvisierten Hütten, leben von ihrer Feldarbeit und der Jagd.
In den Dörfern gibt es kaum Schulen und keine medizinische Versorgung, sieht man von den
Rucksacksanitätern ab, die auf versteckten Pfaden zu diesen verwahrlosten und verlassenen Menschen vordringen. Keine der großen Hilfsorganisationen kümmert sich um sie, denn es ist ihnen nicht erlaubt, offiziell in Burma tätig zu sein. Daher können diese internationalen NGOs kaum wirksam helfen, da dies nur unter Gefährdung der Mitarbeiter möglich wäre.
Die IDP sind ständig aufbruchsbereit, um bei den regelmäßigen Heimsuchungen durch die burmesische Armee samt Vieh, Sack und Pack tiefer in den Dschungel zu fliehen. Gelingt ihnen dies nicht, weil die Vorwarnung durch die eigene Volksarmee nicht rechtzeitig erfolgte, dann sind sie Opfer von Gewalt, Folter, Erschießungen und Vergewaltigung. Nach ihrer Rückkehr finden sie ihr Dorf gebrandschatzt, geplündert und oft mit Minen in den Reisfeldern wieder.
Die Menschen vegetieren dahin in der Hoffnung auf ein besseres Leben in einem befreiten Burma. Wenn es gar nicht mehr geht, fliehen sie über die Grenze nach Thailand.
HELFEN ohne GRENZEN hat über eine Vertrauensperson eine Schule innerhalb Burmas gegründet und kommt für sämtliche Kosten inklusive Lehrergehälter und einem täglichen Essen für die Schüler auf. Weitere sollen folgen.
Auf unserer Linkseite finden gibt es eine Reihe von Internetadressen, die sich auch mit der Situation der Flüchtlinge beschäftigen.
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