helfen ohne grenzen

Die Flüchtlingslager

Entlang der Grenze zu Thailand gibt es mehrere Flüchtlingslager, alleine im großen Umkreis der Grenzstadt Mae Sot sechs. In diesen Camps leben zwischen 12.000 und 40.000 Flüchtlinge aus dem Volk der Karen in einfachen Bambusmattenhütten mit Laubdächern. Den Menschen geht es nicht gut, denn alle wünschen sich nichts sehnlicher, als so schnell wie möglich wieder zurück in ihr befreites Burma, in ihren Karen-Staat.


Ansicht Umphiang Camp
Versorgt werden die Flüchtlinge in diesen Lagern von den großen Hilfsorganisationen. Sie erhalten eine karge Grundversorgung an Lebensmitteln - Reis, Linsen und Kochöl. Es gibt Schulen bis zur obersten Schulstufe, Krankenstationen und soziale Einrichtungen wie Waisen- und Frauenhäuser. Es ist verhältnismäßig sauber - die Frucht von breiten Aufklärungskampagnen - es gibt zentrale, saubere Brunnen sowie Dusch- und Toilettenanlagen.

In den Lagern sind auch verschiedene Organisationen tätig, die von den Flüchtlingen selbst betrieben werden. Es gibt Sportvereine ebenso wie Vereine, welche die Kultur und bunten Traditionen der Karen am Leben halten. Jugendorganisationen bieten abwechslungsreiche Betätigung und Weiterbildung für die jungen Karen, Frauenorganisationen betreiben kleine Projekte zur Einkommensgenerierung für Frauen, wie z.B. Kunsthandwerk, Weben, Schneidern und Kerzengießereien.


Staub im Sommer, Schlamm in Regensaison
Viele Menschen versuchen, außerhalb der Lager eine geregelten Arbeit nachzugehen, meist zu sehr demütigenden Bedingungen. Eine selbständige Tätigkeit außerhalb der Lager wird ihnen von den thailändischen Behörden schwer gemacht, ebenso wie der Zugang zu öffentlichen Einrichtungen, Krankenhäuser, Schulen und Universitäten an erster Stelle.

Weitere Informationen zum Thema:
Auf unserer Linkseite finden gibt es eine Reihe von Internetadressen, die sich auch mit der Situation der Flüchtlinge beschäftigen.


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