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Die Flüchtlinge innerhalb Burmas sind unterversorgt. Keine der großen Hilfsorganisationen kümmert sich um sie.
Darum hat Dr. Cynthia Maung reagiert und einen mobilen Sanitäterdienst ins Leben gerufen, genannt die Rucksacksanitäter oder Backpag medics.
Von Spenden finanziert werden Sanitäter ausgebildet und für den beschwerlichen Einsatz in den Dschungelgebieten vorbereitet. Mit einem großen Korb voller Medikamente und medizinischem Gerät ziehen sie dann auf versteckten Pfaden zu den Dörfern innerhalb Burmas. Dort halten sie sich dann jeweils für sechs Monate auf, um dann wieder zurück nach Mae Sot zu kommen. Nach einer kurzen Zeit der Erholung und Weiterbildung kehren sie wieder mit einem frischen Bestand an Medikamenten zurück.
Diese Sanitäter helfen, wo sie können. Sie versorgen Verletzte und nehmen Notamputationen vor. Sie haben die Möglichkeit, wirksam gegen Malaria einzugreifen und gegen Parasiten wie Würmer und Krätze, die vor allem unter Kindern grassieren. Sie assistieren bei Geburten und impfen Kinder. Außerdem sorgen sie für den Weitertransport von den schwereren Fällen in die Mae Tao Klinik.
Ein wichtiger Teil ihrer Arbeit ist die Aufklärung über Hygiene, Krankheitsvorsorge und vor allem Familienplanung. In ihrem Rucksack befinden sich immer genügend Kondome und Pillen.
Es gibt bereits mehr als 60 dieser mobilen Rucksacksanitäter-Teams.
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