Eine gute Schulbildung bietet die Chance für eine bessere Zukunft. Deshalb unterstützt Helfen ohne Grenzen Schulen auf beiden Seiten der Grenzen für mittlerweile mehr als 6.300 Kinder. Damit auch Kinder eine Schule besuchen können, die weitab wohnen oder Kinder von Wanderarbeitern sind, unterhält Helfen ohne Grenzen auch Schülerheime.
Die Einkommensprojekte von Helfen ohne Grenzen sorgen dafür, dass Einkommen unter fairen und sauberen Arbeitsbedingungen für die Menschen im Exil, vor allem Frauen, geschaffen wird. Aber auch berufliche Qualifikationen und Know How werden verbessert und die MitarbeiterInnen so auf eine spätere, unternehmerische Tätigkeit vorbereitet.
Der in Einkommensprojekten erwirtschaftete Umsatz bleibt so innerhalb der Gemeinschaft und fließt nicht in die Taschen von profitorientierten Unternehmen. Eventuelle Überschüsse werden in den Ausbau der Projekte investiert
Die Menschen in den Flüchtlingsverstecken auf burmesischem Gebiet sind medizinisch unterversorgt. Wir helfen mit, die Situation zu verbessern, indem wir Kliniken und andere gesundheitsrelevante Projekte unterstützen.
Ein großes Problem ist die Versorgung der Flüchtlinge mit Nahrung und sauberem Trinkwasser. Mangelernährung ist weit verbreitet, ebenso Durchfall- und andere Erkrankungen, die auf unreines Trinkwasser und die schlechte hygienische Situation zurück zu führen sind.
Die Wirtschaftskrise hat zusätzlich Familien noch weiter in das Elend und die Armut getrieben. Viele Eltern sind nicht mehr in der Lage ihre Kinder ausreichend zu ernähren. Die Kinder sind deshalb mangelernährt und kommen krank und schwach zur Schule. Andere Kinder müssen zum Erhalt der Familien beitragen und gehen nicht mehr zur Schule. Sie müssen arbeiten, betteln oder Müll sammeln.
In Thailand leben ungefähr 160.000 Flüchtlinge in offiziellen Flüchtlingslagern, wo sie von den großen, registrierten Hilfsorganisationen betreut werden. Bis zu eine Million burmesische Flüchtlinge lebt außerhalb dieser Lager und meistens illegal in Thailand.
Unser Sozialzentrum in Mae Sot betreut nicht nur alle Projekte, sondern erarbeitet Budgets, kauft zentral ein, rechnet alle Projekte ab und sorgt für die reibungslose Zusammenarbeit mit allen Partnern.
Das Team hilft bei allerlei Notfällen, betreut neu angekommene Flüchtlinge, kümmert sich um kranke LehrerInnen und SchülerInnen, organisiert Fortbildungsmaßnahmen und arbeitet partnerschaftlich mit anderen Organisationen.