helfen ohne grenzen

Verstümmelt durch Minen


Mit 18 Jahren beide Beine beim Waschen verloren
... Sie wollte sich am Bach für ihren jungen Ehemann hübsch machen. Erst seit kurzem wussten sie von ihrer Schwangerschaft und waren noch glücklicher als zuvor. Darum wollte sie schnell wieder ins Dorf zurück, um ihren Liebsten zu sehen. Darum nahm sie diesmal eine Abkürzung. Dort aber lag eine Mine. Dreimal musste sie nachoperiert werden. Das vertrug auch ihr Baby nicht. Nicht die Mine, sondern die starken Medikamente nahmen ihm das Leben. Aber das war nicht der letzte Verlust, den sie zu erleiden hatte. Ihr Mann hat sich nie mehr wieder blicken lassen. Er kann sich ein Leben mit einem Krüppel nicht vorstellen...
 


Soldat hat Bein, Hände, Augenlicht verloren
... Auf diese selbstlose Hilfe ist auch ihr ehemaliger Feind, ein burmesischer Soldat angewiesen. Die Mine zerfetzte seinen rechten Fuß und verletzte sein linkes Bein schwer. Außerdem verlor er beide Unterarme, das Augenlicht und den Großteil seines Gehörs. Ohne die Hilfe der Anderen wäre er nicht lebensfähig, würde er elendiglich zugrunde gehen. Aber hier wird nicht in Freund und Feind unterschieden. Jeder, der hierher kommt, hat bereits genug gebüßt. Darum wird keiner alleine gelassen oder an den Rand, an den Pranger gestellt....
 


Aufgeben kommt nicht in Frage
...Aufgeben? Niemals. Er ist noch ein Teenager. Trotzdem rannte er in eine Mine. Trotzdem gibt er nicht auf. Er arbeitet an der Klinik und lernt, für seine Leidensgenossen Prothesen herzustellen. In seiner Freizeit spielt er leidenschaftlich gerne Rattanball. Die Krücke nimmt er als Stützbein bei seinen akrobatischen Einlagen...


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