Keine Chance auf reguläre Dokumente

07. Februar 2019

Nach wie vor ist es den burmesischen Menschen kaum möglich, ihre Position in Thailand zu legalisieren, da die Verfahren einfach zu teuer sind. Auch haben sie große Schwierigkeiten, aufgrund sprachlicher und kultureller Barrieren mit der Bürokratie zu Recht zu kommen. Und trotzdem passieren immer noch unverändert täglich Burmesen den Grenzfluss und lassen sich in Mae Sot/Thailand illegal nieder.

Die Weltorganisation für Migration (IOM) hat an der Grenze zu Myanmar „Checkpoints“ aufgestellt, um sich ein Bild von dem Fluss der Menschen zu machen, die täglich die Grenze passieren. Es wird geschätzt, dass in nur einem Monat 43.000 Menschen nach Mae Sot kommen, vor allem um eine Arbeit zu finden, rund 10% davon sind Kinder. Die meisten Burmesen wählen den illegalen Weg, so dass sie sich, sobald sie in Thailand sind, einem hohen Risiko der Abschiebung aussetzen. Es gibt wöchentlich Meldungen von Polizeirazzien in den burmesischen Gemeinden. Die Kontrollen sind massiv. Da sie aber die Kosten für die Dokumente nicht aufbringen können, haben die Burmesen keine andere Chance als illegal im Land zu bleiben auf der Suche nach Arbeit für ihr täglich Brot.