„Rays of Youth Peers“

Um die Aktivitäten an den Schulen besser koordinieren zu können, aber auch um die Basis des Jugendprojektes zu verbreitern, werden jährlich 20 Jugendliche an Schulen als „Peers“ ausgewählt und ausgebildet. Sie motivieren ihre Gleichaltrigen zum Mittun und gelten als Vorbild. Das Auswahlverfahren ist streng, den jeder „Peer“ muss Vorbild sein und bleiben. Die „Peers“ haben deshalb großes Ansehen unter den Gleichaltrigen, auch weil sie Dinge erlernen und erleben, die wirklich einzigartig sind. Darum ist die Liste der Bewerber lange. Es gibt ein selbst erarbeitetes Regelwerk, das auch Sanktionen bis hin zum Ausschluss vorsieht, wenn z.B. Verhalten und Schulleistungen nicht mehr den Kriterien entsprechen.

Die Ausbildung der „Peers“ umfasst sämtliche Sachbereiche der Bewusstseinsbildung, die von „Rays of Youth“ in Kursen an den Schulen angeboten werden. Das ist für die „Peers“ ein großer Mehraufwand, denn sie müssen nicht nur vorbildliche Schüler bleiben, sondern opfern viel Zeit an Abenden und Wochenenden für die Kurse und die Mithilfe bei allen Veranstaltungen im Rahmen des Projektes.

„Rays of Youth“ Musikprojekt

Unter dem Motto „Musik verbindet“ erhalten ausgewählte Jugendliche professionellen Musikunterricht in Zusammenarbeit mit Fachleuten aus Europa und der thailändischen Musikschule Mae Sot. Neben Notenlesen und Stimmbildung erlernen die teilnehmenden Jugendlichen das Spiel mit Gitarre, Bassgitarre, Keyboard und Schlagzeug.

Die Lernfortschritte der Jugendlichen sind beeindruckend. Inzwischen gibt es die „Rays of Youth“ Band, die selbst Lieder textet und komponiert, aufnimmt und dazu eigene Musikclips dreht.